wie aufwendig ist den eine ERR mit der Haussteuerung zu realisieren?
Welche Hardware braucht man? (Raumtemp.-PT1000, Stellventil 2-Punkt?)
Welche Oscat-Bausteine braucht man?
Hat von euch jemand sowas schon realisiert?
Bin da ziemlich unerfahren.
Ich will mir ungern fertige Raumtemperaturregler kaufen für 120.-/stk , die ich in jedes Zimmer schraube, wenn ich ne Beckhoff-Steuerung habe, die das auch könnte!
Ich habe keinen Ansatz wie man bequem die Einstellungen im Raum vornehmen könnte. Die fertigen Regler bieten ein Display und Heizprogramme, die man echt schnell aktiviert hat.
Am einfachsten, du Fragst die Raumtemp mit nem PT 100 oder 1000 ab.
Raumtemp zu niedrig, Ventil auf
Raumtemp I.O. oder zu hoch, Ventil zu.
Dabei hast du aber das Problem, dass deine Raumtemperatur “schwingt” (Hauptsächlich bei Fußbodenheizung)
Die Temperatureinstellung im Raum ist dabei aber eher das Problem.
Wie willst du Istwert anzeigen und evtl Sollwert verstellen? (Je ein Poti pro Zimmer verbunden mit nem Analogeingang?)
Wenn du nun die Kosten mit nem Fertigen Raumtempregler für 120€ gegenrechnest, kommst du mit der SPS-Lösund teurer.
Du benötigst pro Raum einen PT100 oder 1000, die Passende Analogklemme, evtl noch irgendwas für die Sollwertvorgabe.
Dabei denke ich, dass die 100-120€ für den Regler eher günstig sind.
Ich habe bei mir im Haus zentral ein Panel mit ner Visualisierung in der Wand eingebaut.
Auf diesem Panel gebe ich Sollwert und Freigaben für jeden Raum vor.
Die Raumtemp frage ich mittels PT100 und Analogeingangsklemme (Wago 750-461) ab.
Oscat-Baustein: Hyst_2 (Vorgabewerte: Sollwert, Breite der Hysterese)
An den Q hängst du dein Ventil und schon hast du ne simple und einfache Einzelraumregelung.
Hi,
ich habe keine Mails bekommen, dass ihr geantwortet habt!
Folgendes habe ich vor:
Die PT1000 gibt es bei Conrad für 5Euro oder so.
Eine PT1000 Klemme von Beckhoff für 8 Sensoren kostet ca. 250Euro.
Damit kann ich also in 8 Räumen die Temperatur erfassen.
Es geht mir speziell um die Eingaben von Sollwert und Anzeige von Istwert für den Bewohner!
Das soll schnell, konfortabel, einfach und vor allem güstig gehen!
Eine Visu wäre nicht das Problem. Aber es ist doch schon etwas mühsam immer zum Touchpanel im EG zu laufen wenn man im OG die Temp. um 2Grad erhöhen möchte.
Deshalb hätte ich gerne Unterputz-Einbaudisplays wie bei den GIRA Raumreglern oder so.
Habe gerade etwas im Netz bezgl. Raumtemerpaturregler und Schnittstellen gesucht.
Dabei ist mir der eBus aufgefallen.
Jemand dazu schon mal was gehört?
Ist ein zweidraht, verpolungssicherer Bus auf der Basis von RS232.
Speziell für Heizungskomponenten entwickelt worden.
Damit könnte man Daten erhalten und auch Daten senden.
Vorteil:
Regler im Raum inkl. Display (calorMATIC 370)
Sollwerte könnten per SPS (über Visu) an den Regler gesendet werden.
Ansonsten muss ich wohl auf meine Temp-Anzeig in den Räumen verzichten und einen RAS-PT von TA einbauen.
Die SPS erhält dann den aktuellen Ist-Temp-Wert. Über einen 4-fach Schiebeschalter werden Widerstände zum PT1000 in Reihegeschaltet.
Damit lassen sich dann in der SPS über den Temp-Offset verschiedene Programme fahren. Was natürlich den Programmierungsaufwand in der SPS und der Visu extrem ansteigen lässt.
den Hyst_2 hab ich mir grad kurz angesehen.
Wie hast du ihn beschalten?
IN:= Istwert der Raumtemperatur
VAL:= Sollwert der Raumtemperatur
HYST:= Hysterese von z.B. 0.5 [°C]
ja meinen PT1000 den ich zum Test schon hier habe glätte ich bereits mit dem FILTER_I aber mit T:=10s ,so dass man noch was sieht
Hast du da Erfahrung und würdest sagen das 10Sek. zu wenig sind?
In wie fern wirkt sich die Hysterese auf das Schaltspiel des Ventils aus?
Außerdem hab ich noch keinen Schimmer wie das Ventil dann schaltet… ich muss mir das Zeugs immer erst bestellen um ein Gefühl dafür zu bekommen :
Ich lese gerade über ERR und viele schreiben, dass in einem Neubau gar keinen Sinn mehr macht, wegen der Selbstregulierung.
In einen Altbau hingegen, in dem es heir und da noch etwas zieht, würde es sinn machen die Räume in denen es zieht weniger zu heizen wenn niemand drin ist.
Die Hysterese:
0.5°K bedeutet, dass
Sollwert + 1/2 Hyst ausschaltpunkt
Sollwert - 1/2 Hyst einschaltpunkt
Je kleiner die Hysterese, desto öfter wird das Ventil ein- bzw ausgeschaltet.
Ein Thermoelektrisches Ventil ist aber sehr träge, da es nach dem ersten einschalten ca 60 Sekunden dauert, bis es zu öffnen beginnt. ebenfalls läuft das ventil eine gewisse Zeit nach.
Zum THema ERR im neubau:
Ich habe 2007 gebaut (Fertighaus KFW 40 standard) und habe eine Geregelte FBH.
Zu beginn noch über Pumpe ein, Pumpe aus “geregelt”.
Mittlerweile regle ich die Vorlauftemperatur abhängig von Aussentemperatur
Jeder heizkreis wird per Propventil einzeln Volumenstromvariabel geregelt.
Natürlich kannst du es auch mittels Thermoelektrischen Antrieben (Schaltverhalten 0 / 1) regeln.
Das wollte ich jetzt gerade fragen… ob 0-10V Ventile nicht besser sind als Auf/Zu Ventile?
Wie heißen die 0-10V Ventile? Propotional Ventil?
Welche Arten gibt es da? Nur 0-10V? D.h. ich braucht Analogausgänge für die Ventile… das wird nicht günstig oder?
Wie viel Kosten die so?
Ich such mal…
Ich nahmen einen normalen Thermoelektrischen antrieb und steuere den per PWM signal an.
Da der Antrieb sehr träge ist, kann man auch mit sehr kleinen Frequenzen fahren.
Wie gesagt, aktuell teste ich noch.
Bericht folgt.
Bei den PropVentilen… müssen sie immer bestromt werden wenn die z.B. in Mittelstellung sind?
Wie ist das bei den 1-0 Ventilen? Reicht denen ein Schaltstrom für z.B. 5Minuten und halten sich dann selbst in der Endlage?
Also nachdem was ich so gelesen habe… sieht es fast so aus als sein eine ERR nichts für ein EFH im Neubau.
Altbauten kann man damit wohl ausrüsten wenn es nach einer Renovierung immer noch zieht…
In Zweckbauten in denen die Räume wirklich Tageweise nicht verwendet werden und in denen sich Nachts niemand drin aufhält macht es wohl auch mehr Sinn.
Auch im MFH kann eine ERR Sinn machen.
Die Ventile 0-10V, legst du permanent 24V an. mit den 0-10V steuerst du die Stellung an.
Die 24 musst du permanent anlegen, da das Ventil bei Spannungswiederkehr kalibriert (Endlage min, Endlage Max anfährt und dann den Proportionalbereich justiert)
1-0 Ventile:
2 Varianten:
NO (Spannungsfrei offen)
NC (Spannungsfrei geschlossen)
Du legst deine Spannung an, eine Spule wird geheizt und ein Dehnelement verändert seine Länge und steuert somit das Ventil.
Nimmst du die Spannung weg, fällt es in den Ursprung zurück.
Theoretisch müsste man das Ventil durch PWM auch als Prop-Ventil zweckentfremden können.
Ich fahre gerade tests.
In meinem Haus war ab werk die FBH per Raumtemperaturregler und Pumpe (an/aus) gesteuert. (Erdgeschoss war in offener Bauweise)
6 einzelne Heizkreise im Boden.
Nachdem ich einzelne Zimmer abgeteilt habe, regle ich nun jeden raum einzeln.
Windfang
Gäste WC
Flur
Küche
Esszimmer
Da macht die ERR schon sinn, zumal ich verschiedene Raumtemperaturen fahre.
Der Selbstregeleffekt ist natürlich schon vorhanden.
Gerade im Wohnzimmer (Kaminofen als Warmwasserquelle für’s ganze Haus)
Solange der Ofen geheizt wird, gibt die FBH sehr wenig energie ab, jedoch wäre ein abschalten der FBH nicht sinnvoll, da sonst der Boden auskühlen würde und somit bei wegfallen der Holzofenwärme der Raum auskühlen würde. (Trägheit der FBH)
in der Building-PDF gibt es auch den ACTUATOR_2P.
Hast du den schon mal gesehen?
Magnetventile ist nochmal was anderes?
Könnte man nicht auch solche nehmen?
ich blick das nicht ganz…
Wenn man den ACT_2 nimmt schaltet man das 1/0 Ventil doch ziemlich oft hin und her um eine Mittelstellung zu bekommen oder?
Macht das dem Ventil nichts aus?
Oder verstehe ich die Funktionsweise nicht richtig?